Jahresarchiv 2012

Einkaufs- und Guckmöglichkeiten

Der Stachus Am Brunnen lässt es sich herrlich verweilenNachdem die neue Wohnung weitgehend eingeräumt, die alte geputzt und den Vermietern zurückgegeben war, konnte ich meine letzten Urlaubstage dann doch endlich mal damit verbringen, so etwas wie Urlaub zu machen. Ganz entspannt damit beginnen, München zu entdecken. Aus rein praktischen Überlegungen heraus (böse Zungen mögen es auch schnöde Konsumlust nennen), habe ich damit begonnen, die Innenstadt unter die Lupe zu nehmen. Die U-Bahn vor der Haustür bringt mich innerhalb von 12 Minuten zum Stachus (der eigentlich Karlsplatz heißt), einem der zentralen Personenumschlagplätze innerhalb Münchens. Rein touristisch betrachtet, kommt man am Verweilen am beeindruckenden Brunnen nicht vorbei, zumindest sofern man einen der begehrten Sitzgelegenheiten ergattern kann. Gönnt man sich zuvor bei McDonalds ein Getränk seiner Wahl, kann man dies übrigens mit dem Wissen tun, in einer der weltweit umsatzstärksten Filialen gewesen zu sein - angeblich belegte sie 2006 die Führungsposition. Wer es am Brunnen lieber literarisch mag, der gehe halt neben an zu Hugendubel und erwerbe ein kluges Buch. Einen München-Führer beispielsweise.

Kein Kulturschock – aber ein Bissl anders isses scho‘

Leider längst vergessene Wörter... ...fristen ein tristes und kaum beachtetes Leben auf Schildern in unserem KellerWenn man meine Zeit in Appartements und Hotels mit einbezieht, habe ich inzwischen ja doch einige Zeit in München verbracht. Genug Zeit, um ein erstes persönliches Resümee zu ziehen - wie sind sie denn nun, die Bayern?

"Irgendwie anders" würde ich sagen. Es ist nicht so, dass einem die Augen aus dem Kopf fallen und man permanent den Kopf schütteln mag, und es ist auch bei Weitem nicht so, dass ich behaupten würde "in Stuttgart war alles besser" (zumal ich glaube, dass das definitiv nicht der Fall ist), aber an einige Dinge werde ich mich dann doch gewöhnen müssen, auch wenn sie natürlich weitgehend harmlos sind. Ich bilde einfach mal eine unqualifizierte Liste

Bombensprengung in München

DAS Münchner Thema der vergangenen Tage war der Fund einer Fliegerbombe in Schwabing - also mitten in der Innenstadt. Nachdem der ursprüngliche Plan -das Teil zu entschärfen- nicht funktioniert hat, wurde sie gestern Abend "kontrolliert" gesprengt. Der Umkreis von einem Kilometer rund um die Fundstelle wurde geräumt und um kurz vor zehn gestern gab es einen großen Knall. Das folgende Video hat ein Anwohner aufgenommen:

 

Das, was da brennend herumfliegt, sind brennende Strohballen - einige davon haben anschließend umliegende Dachstühle entzündet, die aber schnell gelöscht werden konnten.

Benachrichtigungen über neue Artikel

Heute mal was in eigener Blog-Sache... Ich wurde gefragt, ob man sich nicht benachrichtigen lassen könne, wenn es neue Artikel gäbe, denn dann müsse man ja gar nicht selber in unregelmäßigen Abständen nachsehen. Dieses Ansinnen kann ich gut verstehen, denn ich neige ja nicht unbedingt dazu, sonderlich regelmäßig Neuigkeiten zu schreiben. Also habe ich eine Erweiterung für das Blog gesucht, dass dich benachrichtigen kann, falls ich mal wieder was geschrieben habe. Und da gibt es ein relativ schickes  (ok, ich glaube, für WordPress gibt es für so ziemlich alles ein schickes Plugin), das ich mal eingebaut habe. Sofern du also Mails bekommen magst, wenn ich einen neuen Artikel geschrieben habe, dann musst du folgendes tun:

Welcome to bicycle city

Im Radfahrer-Himmel Hier eine Impression aus Pasing. Fahrräder überall.Als Stuttgarter (aus Sicht der Eignung der Stadt zum Radeln) nach München zu gehen, gleicht einer Art Erweckungserlebnis. Überall stehen Fahrräder. Und sie werden sogar genutzt. Ich glaube, ich habe in meinen ersten Wochen in München mehr Radfahrer gesehen, als in Stuttgart in einem ganzen Jahr. Junge, Alte, in Hightech-Klamotten oder Business Outfit - alles dabei.

Das könnte daran liegen, dass es hier jede Menge Radwege gibt. Manche führen zwar relativ unromantisch direkt an mehrspurigen Einfallstraßen entlang - aber im Gegensatz zu meiner bisherigen Heimatstadt sind sie wenigstens vorhanden. Und werden in aller Regel auch als solche respektiert. Auch die Autofahrer scheinen sich weitgehend damit arrangiert zu haben, dass das radelnde Volk zahlreich vertreten ist. Man schaut erst nach Radlern, ehe man abbiegt. Alles Erfahrungen, die ich in Stuttgart nicht unbedingt machen durfte.

Schöner laufen

Schlosspark Nymphenburg Er bietet mehr Variationsmöglichkeiten als der Park in PasingNachdem die Örtlichkeit meiner Unterbringung für die letzten zweieinhalb Wochen vor dem Umzug nochmal gewechselt hat, musste natürlich auch meine Laufstrecke wechseln - denn es wäre irgendwie albern, zunächst von Obermetzing nach Pasing zu fahren, um da dann laufen zu gehen. Zumal der Park vom Schloss Nymphenburg quasi vor meiner derzeitigen Haustür liegt.

Wenn ich ihn mit Pasing vergleiche, dann hat er den Charme, dass man wirklich einmal schön im Kreis laufen kann (das sind dann 7,5km) und nicht zwingend den gleichen Weg wieder zurücklaufen muss. Auf der anderen Seite war mein erster Versuch allerdings auch ein Bisschen unromantisch.

Spaß mit Vodafone – Runde 2

Es gibt neue Entwicklungen im Vodafone Chaos, die ich euch nicht vorenthalten mag. Aber vielleicht sollte ich die gute Nachricht vorwegschicken: offenbar bin ich wieder am Handy erreichbar - zumindest hat sich in den letzten Tagen keiner mehr beschwert, das sei nicht möglich. Danke, ich bin begeistert, mein Telefon vermag nun das wieder zu tun, was dessen ureigenste Eigenschaft sein sollte: telefonieren und angerufen werden.

Hallo guestigwohnen24.de – so geht „Appartement“

So könnte es aussehen... ...ein Appartement, in dem man sich ansatzweise wohl fühlen kann.Nachdem ich mich neulich ja mit Krokodilstränen und großem Gejammer über mein Überbrückungsapartement in München beschwert habe, will ich heute mal ein Gegenbeispiel anführen, in dem ich sehr gerne durchaus einen Monat verbringen würde.

Momentan weile ich beruflich in Aachen. Ich habe längst  aufgehört, mir die Zahl meiner Besuche hier zu merken. Aber die schiere Menge bringt es mit sich, dass ich die Stadt inzwischen gut kenne und auch weiß, in welchen Hotels man übernachten kann und in welchen eher nicht. Während meiner letzten beiden Besuche waren allerdings größere Veranstaltungen vor Ort, was sich (aus Geldbeutelsicht) sehr negativ auf die Hotelpreise niedergeschlagen hat.

Ein neues Feindbild

Make the most of now ...the most Chaos haben sie auf alle Fälle schonmal hinbekommen. Wollte ich nur nicht haben.Seit Ende letzter Woche habe ich ein neues Feindbild. Es trägt den Namen eines der großen deutschen Mobilfunkanbieter und ich frage mich inzwischen, ob in dem Laden eigentlich Menschen arbeiten, die hin und wieder mal ihr Hirn benutzen - oder ob die doch alle den Kopf nur dafür haben, dass es nicht in den Hals regnet.

Der Hintergrund: Mein geschätzter Arbeitgeber hat mich mit einem Mobilfunkvertrag ausgestattet, der eigentlich richtig fein ist. Drei SIM-Karten, ein Tarif. Eine für das Handy, eine für das iPad und eine für den kleinen UMTS-Router, den ich verwende, wenn außer mir noch andere Kollegen ins Netz müssen. Das hat monatelang wunderbar funktioniert.

Eintauchen ins Brauchtum

Unser erster gemeinsamer Biergartenbesuch Der "Augustiner", relativ zentral an der HackerbrückeNachdem Tobi und ich ja dringend Nachhilfe in bayrischer Kultur und dem hiesigen Brauchtum benötigen, war René so nett, uns heute in den Augustiner Biergarten zu entführen (vom Büro mit dem Bus nach Laim, dann per S-Bahn zur Hackerbrücke und dann noch ein paar Meter zu Fuß). Nicht, dass ich die Annehmlichkeiten eines Biergartens nicht schon zuvor genossen hätte (da haben wir Württemberger nun wirklich Nachholbedarf), aber es war der erste in unserer Zeit als "Münchner", von daher halte ich ihn durchaus für erwähnenswert. Und bei rund 30 Grad und entschieden zu schwüler Luft gibt es ja nun wirklich schlechtere Dinge, als der Tag bei einer Kleinigkeit zu Essen und einem kühlen Getränk zu ausklingen zu lassen.