Monthly Archives: Januar 2013

Kulturprogramm

Schwanensee So würde ich mich auch gerne bewegen können.Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in all den Jahren in Stuttgart nie im Ballett war. Was schon allein deshalb ein Versäumnis ist, da es gemeinhin als eines der besten gilt denen man zusehen kann. Auf die Schnelle lässt sich das nun nicht mehr korrigieren, aber dafür hab ich das nun in München nachgeholt.

Das Bolschoi Staatsballett Belarus gab Schwanensee zum Besten. Was mich zum ersten mal in das münchner Kulturzentrum geführt hat, den Gasteig. Wobei ich die Kombination der dort beheimateten Einrichtungen schon fast spaßig finde: Philharmoniker, Volkshochschule und Stadtbibliothek.

Die Philharmonie war beinahe ausverkauft (sie bietet beinahe 2500 Menschen Platz) und das Gebotene in der Tat beeindruckend, wenn man davon absieht, dass ich ein Bisschen enttäuscht war, dass die Musik vom Band und nicht von einem richtigen Orchester kam. Aber darüber ließ sich hinwegsehen, man hätte tänzerische Darbietung und Orchester sowieso nicht gleichzeitig im Auge behalten können.

Das Starbucks-Namens-Desaster

Also so sah ich meinen Namen noch nie geschrieben Die Kenner meiner Kaffee-Gelüste wissen, dass ich selbigen gerne (aber nicht ausschließlich) in den Filialen einer gewissen amerikanischen Kaffeehauskette erwerbe.

Dort hat man es sich angewöhnt, die Becher mit dem Namen des Kunden zu beschriften. Damit niemand fragt, wozu das eigentlich nötig ist, erklären große Schilder "...weil dein Getränk speziell für dich zubereitet wird". Das beantwortet zwar in meinen Augen mitnichten die Frage, wozu sie dazu nach meinem Namen fragen müssen (ganz im Gegenteil, ich frage mich eher, für wen sie meine Bestellung denn bitte ansonsten zubereiten), aber bitteschön, dann tue ich ihnen halt den Gefallen.

Ich gebe zu: Ich habe schon etliche Schreibweisen meines Namens gesehen und die Variante "zwei l, ein p" nehme ich ja schon fast nicht mehr bewusst war - aber das, was das Mädel bei Starbucks auf den Becher kritzelte, ist definitiv der Schreibweisen-Super-Gau. 38 Lebensjahre lang ist mir diese Variante bisher immer erspart geblieben. Vorbei.

Aber es geht noch schlimmer...

Deutschland aus Sicht der Bayern

Deutschland aus Sicht der Bayern Gerade eben bin ich beim ziellosen Umherstreifen im Netz über dieses Bildchen gestolpert. Definitiv was zum Schmunzeln - das Schlimme daran ist nur: ich habe den Eindruck, als wäre das nicht im Mindesten der Kategorie "Humor" zuzuordnen, sondern bei weiten Teilen der hiesigen Bevölkerung schlicht die empfundene Realität und herrschende Weltsicht.

Die Schwaben sind ja schon nicht ganz unüberzeugt, was ihr eigenes Bundesland angeht - aber selbst die könnten sich in Bayern noch Nachhilfe im Fachgebiet "Lokalpatriotismus" holen.




 

Geschmackloses am Abend…

Der Balkon gegenüber... ...treibt einem die Tränen in die AugenHier nur schnell eine abendliche Impression des Balkons schräg gegenüber. Die Hälfte der grausigen Illumination blinkt. Natürlich. Was finden die Leute nur an so etwas?

Es lebt!

Lieber Kinder! Wenn ihr eure Wohnung mal für etwas mehr als zwei Wochen verlassen solltet, um an einem anderen Ort Urlaub zu machen, dann solltet ihr euch vergewissern, alles Verderbliche entweder mitzunehmen, oder gleich zu entsorgen. Sonst passieren damit nämlich Dinge, die nicht wirklich lecker aussehen. So wie hier mit der Mandarine, die ich auf meinem Tisch vergessen habe, bevor ich weggefahren bin...

Eher nicht mehr zum Verzehr geeignet... ...aber irgendwie faszinierend, der Schimmel. Eine vergessene Mandarine... ...hat in den letzten 17 Tagen irgendwie ein Eigenleben entwickelt