Monthly Archives: März 2013

Die Grenzen des guten Geschmacks

Lecker Eis Zum Glück ist es derzeit noch so kalt, dass ich sowieso keine Lust auf Eis habe...Da spaziere ich dieser Tage nichts ahnend durch die Stadt und erblicke wie aus dem Nichts den hier abgebildeten Werbeaufsteller. Ich stutze, lese zweimal, schüttle den Kopf und mache ein Foto. Kurz hatte ich erwogen, einfach in den Laden zu gehen, und mir zwei "Boppel" Eis zu gönnen - "Eine Kugel Gurke-Dill und eine Schwarzbrot, bitte".

Also diese Starköche haben doch definitiv einen an (oder definitiv das Falsche in) der Waffel. Was kommt denn bitte als Nächstes? "Schinken-Grünkohl"? "Zwiebelmett-Thymian"? Vielleicht sollte ich diese Sorten mal anregen - immerhin habe ich den Herrn Schuhbeck hier in München schonmal erspäht, als er zwischen den Gästen seiner Lokalität umherschweifte und sich in seinem Ruhm sonnte. Vielleicht ist er ja für neue Vorschläge offen...

Go, Frühling, go!

Für die Menschen, deren Glas immer halb voll ist: Der Frühling kommt eindeutig! Für die das-Glas-ist-halb-leer-Freunde: dieser verdammte Winter wird niemals enden... Der Frühling kommt ...oder auch nicht.

Tag der guten Straßenmusik

Honest Talk Meine Lieblings-Straßenmusiker.Manchmal passieren erfreuliche Dinge... Samstag, wunderschönstes Wetter. Ich beschließe, in die Innenstadt zu fahren, um mir einen Kaffee zu gönnen und ein Bisschen zu verweilen, die Sonne genießen. Unweit des Schlossplatzes eine Menschentraube und wohlbekannte Klänge. Die Jazz-Version von "Sunny" liegt in der vorfrühlingshaften Luft. Ich bleibe stehen, stutze, schaue und lächle:

Da sind sie mal wieder. "Honest Talk", eine Jazz-Kombo, die ich letztes Jahr vor den Jazztagen in Stuttgart erstmalig gehört habe (und von denen eich so angetan war, dass ich zum ersten mal überhaupt direkt eine CD erworben habe - eine sehr empfehlenswerte, übrigens). Die fünf Jungs sind normalerweise in München anzutreffen, wo sie sich im Rahmen des Studiums kennengelernt haben. Dort stehen sie samt großem Instrumentarium an Wochenenden bevorzugt am Odeonsplatz, wo ich ihnen in den letzten Wochen drei mal über den Weg gelaufen bin (und jedes mal eine Weile innehalte).

Cyber-Crime

Da böse lauert immer und überall Vor allem im Internet. Sagt man.Früher oder später musste es ja so kommen. Seit gestern befinde ich mich unter den Opfern der Cyber-Kriminalität. Die gute Nachricht: man hat mein Konto nicht gekapert, keine Dinge in meinem Namen bestellt (und vor allem bezahlt) und einen fiesen Erpresser-Virus habe ich mir auch nicht eingefangen. Aber ich muss für ein paar Tage ohne meine Kreditkarte leben.

Die Geschichte drumrum: Gestern Nachmittag klingelt mein Handy, am anderen Ende meldet sich die "Servicestelle für Prävention gegen Kreditkartenbetrug" meiner Bank. Man müsse leider meine Kreditkarte sperren und gegen eine neue austauschen. Denn irgend einem Online-Händler sei der Datenbestand an Kreditkartennummern entwendet worden, die jetzt im Netz kursieren würden. Aus diesem Grund habe man sich  entschlossen, präventiv alle betroffenen Kreditkarten zu sperren und gegen eine neue auszutauschen.

Ein kurzer Abgleich mit den letzten Transaktionen ergab: alles in Ordnung, keine dubiosen Abbuchungen aus Kuwait, Mexiko oder dem osteuropäischen Ausland, keine entlohnten Dienstleistungen in Nacktbars und Reisen in ferne Länder ohne Auslieferungsabkommen wurden offensichtlich auch nicht unter Zuhilfenahme meiner Kartendaten gebucht. Von daher: Glück gehabt. Hässliche Konsequenzen hat das dennoch: Ich bezahle eigentlich alles mit meiner Kreditkarte. Selbst Bargeld hole ich am Automaten mit dieser, da (im Gegensatz zum Einsatz der EC-Karte) hierfür keine Gebühren anfallen. Und natürlich ist die Kreditkarte bei diversen Online-Shops hinterlegt.

Pimp my Penisverlängerung

Die Flunder Ich glaube, ich will gar nicht wissen, was so ein Wagen kostet. Den Quadratmeter Folie gibt es ab 15€Bekannter Weise definieren sich etliche meiner Geschlechtsgenossen ja über ihren fahrbaren Untersatz. "Mann" ist nur dann etwas wert, wenn er mindestens einen Wagen fährt, der ein beliebiges Stauende in möglichst kurzer Zeit mit maximaler Beschleunigung erreichen kann. Der von der roten Ampel weg binnen Sekundenbruchteilen und unter Erzeugung brachialen Lärms jegliches innerstädtische Geschwindigkeitslimit überspringen kann. Und natürlich mit extrastarken Bremsen ausgestattet, damit man das Geschoss auch vor der nächsten roten Ampel wieder abrupt zum Stehen bringen kann, idealer Weise mit laut quietschenden Reifen. Außerdem, so munkelt man bei verschwörerischen Zusammenkünften unter Männern, würden "die Schnecken" ungeheuer auf PS-strotzende Boliden abfahren. Hast du erst nen Ferrari, hast du auch jederzeit ne Frau im Bett. Mindestens.

Sexistisch? Vermutlich. Aber dennoch großartig!

Das Netz bringt immer wieder die merkwürdigsten Dinge hervor, das ist bekannt. Dennoch finde ich es immer wieder überraschend, auf welche Ideen einige Menschen so kommen. Wie beispielsweise dieser Schlagzeuger hier. Da komme ich doch glatt ins Grübeln, ob ich nicht doch Drummer hätte werden sollen...

„Speisen“, nicht „Essen“

Und wunderbares Essen Ein Gang besser als der Andere. Acht mal.Unlängst verabredete ich mich mit einer Freundin. Wir könnten ja "mal wieder Essen gehen". Und derweil wir beide gern etwas ausprobieren wollten, das wir beide nicht kennen, zog es uns in "Master's Home". Hätte man ihr empfohlen. Die hätten total süß aufgemachte Räumlichkeiten, man könne beispielsweise in einem Badezimmer sitzen. Nach einem kurzen Blick auf die Bilder im Internet war klar: machen wir. Und so kam ich zum vermutlich exklusivsten Essen, das ich bisher genossen habe. Denn uns war beiden entgangen, dass dieses Restaurant eben kein "normaler Italiener" war...