Sommerfreuden

Badespaß Es gibt definitiv schlechtere Orte dafür als den Starnberger See

 
Was tut der Münchner an Tagen, bei denen die Temperaturen in kaum noch messbare Bereiche steigen? Entweder, er verschanzt sich in den eigenen vier Wänden, oder er packt ein paar Badesachen ein und flüchtet zum nächstgelegenen Badesee. Davon gibt es erfreulich viele, sofern erreichbar, empfehle ich einen der großen. Den Starnberger See beispielsweise, an dem es trotz der weit fortgeschrittenen uferversperrenden Bebauung durch die Villen der Bewohner und Wochenendhäuser der Münchner Besserverdiener dennoch einige große Badegebiete gibt, innerhalb derer man sich nicht hab tot treten muss oder auf Sonnencreme-Spuren auszurutschen droht. Es hat definitiv was, sich dort in den Schatten zu legen und auf das Wasser zu schauen. Oder die am Horizont aufragenden Berge. Oder die Ausflugsboote. Oder die anderen Badegäste. Hochspannend, das alles, und definitiv eine Freizeitempfehlung.

Allerdings sollte man -zumindest an Wochenenden- dringend in Erwägung ziehen, mit dem Rad anzureisen, auch wenn das (von meinem Stadteil aus) rund eine Stunde Fahrt bedeutet. Denn wenn man (wie geschehen) das Auto nimmt, dann dauert die Fahrt nach Starnberg etwa eine halbe Stunde, die DURCH Starnberg aber auch. Mindestens. Das reduziert den Spaßfaktor doch ganz erheblich und ich frage mich ja, wie sich wohl die Anwohner fühlen, an deren Häusern vorbei sich die sich die endlose Blechschlange der Ausflügler quält. Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen: Wer sich dort eine Behausung leisten kann und unbedingt will, muss eben auch mit den Folgen des landschaftlichen Reizes leben.

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