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Namensprobleme bei Starbucks? Ich bin nicht allein!

Kann man durchgehen lassen 'Yannik' wäre dennoch die erheblich gebräuchlichere Variante.Der Ein oder Andere hat sich über mein klitzekleines Starbuck-Problem schon amüsiert. Ich tu das ja auch regelmäßig. Heute habe ich während einer U-Bahn-Fahrt mal die Twitter-Meldungen der letzten Tage überflogen und bin dabei auf einen Artikel im jetzt (dem Jugendmagazin der SZ) gestolpert, über den ich mich ein Bisschen amüsiert habe:

Starbucks-Mitarbeiter vs. ungewöhnliche Namen

Hund und Katz, Noel und Liam, Anwohner und Barbesucher: klar. Die hassen einander von Berufs wegen. Aber es gibt schönere, subtilere Feindschaften. Denen widmen wir eine Serie. Heute: Starbucks-Verkäufer und Menschen mit ungewöhnlichen Vornamen.

In voller Pracht hier zu lesen.

Nun ist das Schlimme ja, dass ich "Philipp" mitnichten für einen ungewöhnlichen Vornamen halte. Aber ist ist dennoch sehr beruhigend zu wissen, dass ich offenbar nicht allein bin...

Tschüss, Wochenende…

espresso ...es war mal wieder richtig nett mit dir, du hättest herzlich gern ein Bisschen länger bleiben dürfen und du darfst natürlich gerne möglichst schnell wiederkommen...

Samstag. Enhanced.

I am watching you Gänzlich ungeplant wurde aus einem für gestern anberaumten, zeitlich überschaubaren "magst du zum Frühstücken vorbeikommen (damit du endlich mal den Mann meines Herzens kennenlernen kannst)?"-Besuch bei einer langjährigen Freundin (die dank eben jenes ihr-Herz-Eroberers neuerdings öfter hier in München weilt) ein beinahe tagesfüllendes Programm.

Welch schöne Entwicklung: man speist feudal und ausführlichst, verquatscht sich, muss unbedingt noch die Bilder des letzten Urlaubs überfliegen (ich muss mal nach Neuseeland. Wirklich! Dringendst!), einen kurzen Abriss über die jüngst vergangenen Lebensmonate geben, die neue Digitalkamera im Retro-Look bewundern, in einem zweisamen Moment die Information weitergeben, dass der Traumprinz wirklich als solcher taugt, total (ach was, sogar über alle Maßen) nett ist und nach Möglichkeit nie wieder von der Angel gelassen werden sollte - und stellt plötzlich beinahe schon erschrocken fest, dass es schon ganz schön spät geworden ist.

Für das Kind im Manne

Bulli Wenn ich mir den Wagen schon nicht in echt leisten kann...Um die Weihnachtszeit herum schlenderte ich im Zuge der zu erledigenden Einkäufe durch das Pasinger Einkaufszentrum. In selbigem hat Lego vor einiger Zeit eine Dependance eröffnet, die durchaus das Zeug zum feuchten Traum kleiner Jungs hat, wären sie denn biologisch bereits dazu in der Lage.

Allerdings vermag er offenbar auch die Herzen eher mittelalter Männer zu erwärmen, wie ich erfahren durfte. Denn zwischen monströs großen Kranwägen, klötzchengewordenen Star Wars Raumschiffen und allerlei zweifellos beeindruckenden Fahrzeugen entdeckte ich IHN. Einen VW T1 - den älteren Semestern unter uns eher als Bulli bekannt.

Nun mache ich mir gemeinhin nicht viel aus Fahrzeugen, aber wenn ich ein Lieblingsauto habe, dann ist es eben jener Bus, in meinen Gedanken untrennbar verbunden mit Freiheit und Abenteuer, ziellosem Reisen und zweifellos auch Nostalgie.

Silvester

Auf ein schönes neues Jahr! Jedes Jahr die gleiche Frage: Was tut man eigentlich an Silvester? Nun könnte ich ja sagen, dass ich ja wahrlich schon den einen oder anderen Jahreswechsel erlebt habe, das zu erwartende Feuerwerksspektakel vermutlich keine größeren Überraschungen mehr bietet und dass eine Kanne Tee, ein gutes Buch und ein gemütliches Sofa doch durchaus auch eine denkbare Beschäftigung wären. Aber die Alternative, gemütlich Freunde in Fürth zu besuchen, mit denen ausführlichst zu speisen, zu plaudern und darüber hinaus keine weiteren mehr oder  weniger anstrengenden Dinge zu unternehmen, klang auch höchst reizvoll. Dementsprechend habe ich mir (soviel Dekadenz darf sein, zumal mein derzeitiger Urlaub mangels Reiseaktivität nun wahrlich nicht gerade kostenintensiv war) eine Erste-Klasse-Bahnfahrt nach Fürth gegönnt (und hatte zum ersten mal einen kompletten Waggon der Bahn für mich allein - der Reiseverkehr fällt am 31. Dezember abends um sechs offenbar eher bescheiden aus), die allerdings Phi-typisch chaotisch ausfiel.

Huch? Service!

Makulaturfehler So nennt man das wohl, wenn bei der Bindung etwas schiefgeht.Vor ein paar Wochen habe ich eine GQ erworben. Nicht, weil ich mich für die Inhalte von "Gentlemens Quarterly" auch nur annähernd interessieren würde (das entsprechende Heft habe ich bis heute nicht durchgeblättert), sondern weil diese mit einer Ausgabe des deutschen Ablegers von "Wired" gebündelt war. Und da sieht es interessensmäßig gleich völlig anders aus, ich liebe diesen Nerd-Kram.

Die Lektüre hat sich eine ganze Weile hingezogen, aber irgendwann fiel mir auf, dass mit meinem Exemplar etwas nicht stimmt. Ein Teil des Heftinhaltes fehlte, ein anderer war doppelt vorhanden. Normalerweise hätte ich vermutlich einfach nur die Schulter gezuckt und das ignoriert, aber ich hatte gerade nichts besseres zu tu, habe ein Bild vom doppelten Teil gemacht und der Redaktion eine Mail geschrieben, ob ich nicht vielleicht ein vollständiges Heft bekommen könnte.

Auch mal nett

Neulich sah ich mir den Film Prakti.com an. Nicht ohne mich über den albernen Titel zu echauffieren. Im Original heißt der "The internship" - aber beim Erfinden grottendämlicher Namen war die deutsche Filmverleih-Industrie ja schon immer ganz weit vorn. Muss man nicht unbedingt gesehen habe, ist jetzt aber auch kein völliger Griff ins Klo, falls ihr mal Langeweile habt. Egal, ich mache hier ja keine Filmbesprechungen.

Good time? Natürlich hab ich eine Mail hingeschrieben...Im Abspann des Films lief ein Song, der mir gefiel, sich aber hartnäckig einer Identifikation entzog. Selbst das nützliche Helferlein "Shazam" wollte keinen Treffer ausspucken. Also doch die manuelle Tour, mal Google fragen. Die wissen doch sonst immer alles (die NSA zeigte sich wenig kooperativ, an die dachte ich natürlich zuerst). In meinem spätjugendlichen Leichtsinn dachte ich, dass die doch alles zu einem Film wissen müssten, in dem sie (also Google, nicht die NSA) mehr oder weniger selber die Hauptrolle spielen. Nix da. Im Zuge der ganzen Sucherei bin ich dann aber auf die Firma gestoßen, die den Abspann (der übrigens sehr sehenswert ist, da er so ziemlich alle Google-Produkte verwurschtelt) produziert hat. Dort scheint man eine mir sehr sympathische Form von Humor zu haben, wie ein Blick in die Kontakt-Seiten offenbart.

Ich musste über die Idee sehr schmunzeln - und habe natürlich ne Mail hingeschrieben. Bezüglich der 'good time'. Mal sehen, ob ich was zurückbekomme und was die Herrschaften da sich unter selbiger so vorstellen. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden...

Statt Selbstportrait: mein Mittagessen

Die Ausgangslage Fast hatte ich den Eindruck, diese Karotten wären neben einem Atomkraftwerk gewachsen. Oder dem Film 'Angriff der Riesen-Möhren' entsprungen.Ich bin noch nicht so weit gesunken, irgendein "Selfie" von mir ins Netz zu stellen. (Für die weniger Internet-affinen, dem Social-Media-Jugend- und Nerd-Slang weniger zugeneigten:  ein häufig nicht wirklich scharfes, in der Regel mit der Handykamera aufgenommenes Selbstportrait. Meistens vor einem Spiegel angefertigt. Idealer Weise mit Blitz, der dann so doll reflektiert wird, dass man das Motiv kaum mehr erkennen kann. Was aber nicht schlimm ist, denn selbiges guckt meistens doof aus der Wäsche, weil es versucht, auf dem Touchscreen des Handys den Auslöser zu erwischen).

Das Ergebnis An Vitamin A-Mangel. Werde ich nicht sterben. Nicht heute.Aber ich habe beschlossen, ein Bild vom heutigen Mittagessen zu machen. Einfach so. In der Vorher-Nachher-Ausprägung. Nicht, dass das eine so wahnsinnig berichtenswerte Sache wäre, aber mir war danach. Außerdem gefiel mir die Farbe :-)

Note to self: Das nächste mal einen Tick weniger Ingwer mit reinwerfen und beim Dosieren des Kürbiskernöls etwas vorsichtiger sein. Dann ist es nicht nur lecker, sondern 'perfekt'...

Basel

Das Rathaus Nein, eigentlich heißt das ja "Kantonale Verwaltung Basel". Tut dem schönen Anblick keinen Abbruch.Dienstreisen habe ich in den letzten Jahren ja nun wahrlich genug gehabt. Bewundernden Kommentaren von wegen "Muss doch toll sein, du bekommst so viel zu sehen" kann ich inzwischen nur noch wenig abgewinnen, denn der touristische Aspekt der Reisen hält sich ja nun wirklich in Grenzen. Anreisen, einen oder mehrere Tage in einem Büro verbringen, Übernachtungen in partiell austauschbaren Hotels. Nicht unbedingt spannend. Und an einen Arbeitstag schließt sich in aller Regel auch kein touristisches Programm mehr an, zumal die meisten Städte ja häufig doch relativ unspektakulär sind.

Umso erfreulicher, wenn es Ausnahmen gibt. Eine solche gab es Anfang des Monats. Ich musste am 3. und 4. Oktober nach Basel, einen dortigen Kunden schulen. Der ganze Trip war richtig nett. Zum Einen ist Basel eine wirklich hübsche Stadt, zum Anderen ergibt sich aus der geographischen Lage und der Tatsache, dass etliche internationale Konzerne da große Niederlassungen haben, ein höchst spannendes Sprachgemisch. Schwitzerdeutsch, Deutsch, Französisch, Englisch - alle kunterbunt durcheinander und friedlich nebeneinander her.

Geschafft! Wieder die Wiesn überlebt

Das Riesenrad Mit ganz vielen Credits an Sveni, die ein solches Bild zuerst geschossen hat. Ich hab's nur nachfotographiert. Sozusagen.Bekannter Weise gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich wie Bolle auf Volksfeste freuen. War der Wasen in Stuttgart insofern erträglich, dass er -zumindest bezogen auf meine normalen Bewegungsmuster in Stuttgart- ein Bisschen ab vom Schuss stattfand, ist das bei der Wiesn  anders. Die liegt ja mehr oder minder fast direkt vor meiner Haustür, die U-Bahn vom Bahnhof zu meiner Wohnung fährt direkt vorbei und damit stecke ich relativ oft direkt in der Karavane merkwürdig kostümierter Menschen fest, die erfreut einem Besäufnis entgegensieht. Oder (mal mehr, mal weniger) dezent derangiert von einem solchen kommend den Heimweg antreten. Dementsprechend sah ich den drei Wochen Wiesn im September maximal mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber ich habe es überstanden! Zwar dauert die Wiesn noch bis morgen, aber erstens bin ich derzeit gar nicht in München und zweitens ist das Wetter aktuell so mies, dass sich der Ansturm am letzten Tag morgen vermutlich in Grenzen halten wird. So ein Glück. Zeit für ein Bisschen abschließendes Gejammer.